Die Möglichkeiten und die aktuellen Aufgaben der professionellen , größeren Drohnen sind manigfalltig in der freien Natur.
Und daher ist das Thema für Landwirte - speziell im Mai- und ganzjährig für Jäger von Bedeutung.
Viele Infos stehen unten in den " Aufklapp" -Boxen
Bei der Kitzrettung lädt der Jäger kurz vor der Mahd den Drohnenpiloten -- also uns-
zum Absuchen der Wiesenflächen mit einer Wärmebildkamera. Das ist eine Hilfsleistung vom Jäger für den Jäger und daher kostenfrei -- außer Benzingeld.
Üblicherweise wird sehr früh morgens geflogen , damit die Wärme der Kitze noch eine Signatur auf dem Monitor gibt. Später am Tag kann es recht warm werden und der Wärmeunterschied Umgebung zum Kitz ist kaum messbar.
Ein Kitz hat eine Temperatur auf der Decke von ca 20-24 Grad .
Also Termine gleich in der Dämmerung starten --oder dann am Abend oder in Schatthängen.
Manche Verkehrs-Wildunfälle werden dem Jäger gemeldet , aber die Angaben wo und wie , alles unklar und verworren . Da hat der Hund dann auch keine gute Chance.
Aber das Wild liegt nicht in der Nähe - 
speziell Rehwild geht auch mit großen Verletzungen noch viele Gänge in die Dickung.
Hier wäre die Wärmesignatur von der Drohne eine gute Hilfe , da die Drohne aus ca 90 Meter Höhe sofort einen großen Bereich übersehen kann oder auch verdächtige Bereiche gezielt absuchen kann und der Kamera an Wärmestrahlung fast nichts entgeht.
Also schnelle Nachsuche mit Drohnenpilot ( Telefonnummer hier )
vereinbaren -- es muss ja nicht immer eine Nachtsuche sein und das Tier noch erlösen von dem Leiden.
(Foto: Das Stück lag nur wenige Meter in der Dickung , der Hund hatte Erfolg.... so geht es leider nicht immer )
Im Jagdjahr kommen auch die Sauen mal in den Raps oder in den Mais und gehen dort zu Schaden. Oder es ist nur fraglich
ob und wieviele Sauen vor der Ernte im Mais stecken. Also die Frage : ob Jäger
bei der Ernte anstellen oder nicht ?
Für beide Fälle ist die Übersicht mit der Drohne hilfreich und auch ethisch gerechtfertigt.
Unsere Yuneec Hexacopter Drohnen können mit hochauflösenden Kameras ( auch für Landvermessung) oder mit Wärmebild umgerüstet werden - wie ein Geräteträger. Somit sind die Bilder sehr scharf und masshaltig-- es kann sogar eine Fotokarte im Masstab erstellt werden.
In kleinen und schnellen Fällen können wir auch mit einem kleineren Quadrocopter " rasch " ( DJI Mavic oder Parrot Anafi ) mal über den Raps fliegen und Fotos machen oder auch mit der Vergrößerung am Boden nach Losung oder umgebrochen Halmen suchen.
Was ist Wildmonitoring ?
Genau das selbe , was die Wildkameras an den Bäumen bei der Suhle etc machen -nämlich zeigen was an Wildbestand da ist - einen Überblick geben , Planungen erleichtern / absichern .
Das geht mit der Drohne auch - insbesondere wenn das Wild im Sommer auf der Flur ist und sich nicht nur im Wald aufhält.
Drohnen dürfen rechtlich nicht überall fliegen :
Hochspannungs Trasse , Fernstrassen , Wasserstrasse, Eisenbahnstrecken , Naturschutzgebieten , in der Nähe von Krankenhäusern und Industrieanlagen , Flugplätzen und besonderen zeitlichen Verboten.
Über geschlossenen Wäldern ist der Blick auf den Boden zum Wild im Sommer eher nicht machbar-auch nicht mit der besten Wärmebildkamera. Auf Windbruchflächen oder Heideflächen oder im Winter im Laubwald ist wieder vieles machbar.
Geschädigte Bäume zu dokumentieren ist aber kein Problem, wenn das eine Fragestellung z.B. der Gemeinde ist.
Und das Wetter : Regen ,Schneefall und kräftiger Wind sind schlecht für einen Drohnenflug. ( Die Drohnen sind nicht wasserdicht und innen voll Elektronik, die schnell streikt)