In der Landwirtschaft steht DrohnenEinsatz zur Mähaktion im Mai an.
Der Landwirt trägt die rechtliche Verantwortung für das Mähen der Wiesen etc. , wenn dort Kitze liegen.
( dazu detailierte Infos über gesetzliche Anforderungen an den Landwirt oder den Lohnunternehmer :
hier aus "agrar heute" :https://www.agrarheute.com/technik/gras-maehen-welche-strafen-landwirten-drohen-rehkitze-vermaehen-619765 )
Diese Verantwortung sollte sich der Landwirt mit dem Jagdpächter auf den Flächen teilen und für eine gute Gesprächsebene
sorgen. Damit kann der Jäger dann auch die nötigen Vorbereitungen für den Mahdtermin durchführen und sich auch mit einem Drohnenpiloten verständigen. Nur ---- leider hängt die Aktion oft an zu kurzer Terminabsprache oder gar keiner Information, wann gemäht wird. Das ist dann immer schade..
Die Vorbereitung ist ein Grundstein für eine erfolgreiche Kitzrettung , denn es müssen ja auch möglichst Helfer vor Ort sein ,die die Kitze einsammeln können.
Zur genaueren Information werden nochmals die Videosequenzen hier enpfohlen.
Und noch etwas : Früher hat man einfach große Tüten oder Säcke in die Wiese gesteckt , um die Rehe zu vertreiben. Das hat sich leider als wenig erfolgreich erwiesen, da die Rehe darauf kaum reagieren. Auch das " Durchgehen" hat bei hohem Gras wenig Nutzen , da selbst Jagdhunde die Kitze nicht riechen können und somit daran vorbei laufen.
Nur eine Wärmebildkamera in der Höhe von ca 30-70 Metern kann die Kitze wirklich in der Wiese aufspüren, wenn der Boden noch kühl ist -- also früh morgens oder am späten Abend. (( c) Foto:D.Schunk/ M.Konrad)